13. September 2016

23. Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG):

Bodo Pfalzgraf mit großer Mehrheit erneut zum Landesvorsitzenden gewählt

  • v. Links: Boris Biedermann, Boris Novak, Bodo Pfalzgraf, Sabine Schumann, Bernd Schulz, Helmut Sarwas

Mit großer Mehrheit ist Bodo Pfalzgraf von den Delegierten des DPolG Landeskongresses erneut zum Landesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Landesverband Berlin, gewählt worden. Zu seinen Stellvertretern wurden Boris Biedermann, Helmut Sarwas, Sabine Schumann und Boris Novak gewählt. Zum Landestarifbeauftragten wurde Bernd Schulz gewählt.

Der 53jährige Hauptkommissar Bodo Pfalzgraf aus Berlin, seit 37 Jahren im Polizeidienst, verdeutlichte in einer kämpferischen Rede die Schwerpunkte der künftigen Gewerkschaftsarbeit und stimmte die Organisation auf die Herausforderungen in den kommenden Jahren ein.

In einer Resolution forderten die Delegierten einstimmig eine Milliarde Euro zusätzlich für die Sicherheit der Hauptstadt. Als  wesentliche Handlungsfelder nannte die DPolG:

  • Einkommen, Schichtzulagen und Beförderungsmöglichkeiten
  • persönliche Schutzausstattung und Bekleidung
  • planbare Freizeit; Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • moderne Schusswaffen und Einsatzmittel
  • Fuhrpark
  • Gebäude, Gebäudetechnik und Büroausstattung
  • Notrufzentrale, Kommunikation, Computertechnik und Einsatzleitung
  • moderne Technik zur Entlastung der Einsatzkräfte
  • moderne Technik zur Kriminalitätsbekämpfung von der Analysesoftware bis zur intelli-genten Videotechnik
  • verbesserte Fortbildung
  • mehr Personal


Der zukünftige Senat kann sich in den nächsten fünf Jahren nicht wegducken, denn die Berliner Polizei hat ihre Belastungsgrenze längst erreicht. So geht es nicht weiter!

Zur morgigen Öffentlichkeitsveranstaltung des Landeskongresses werden u.a. der Regierende Bürgermeister Michael Müller, der Berliner Innensenator Frank Henkel, Polizeipräsident Klaus Kandt und der DPolG Bundesvorsitzende Rainer Wendt, erwartet. Darüber hinaus stellen Fraktionsvertreter aus dem Berliner Abgeordnetenhaus im Rahmen einer Podiumsdiskussion ihre Positionen zur inneren Sicherheit dar.

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