15. September 2016

23. Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG):

DPolG Landesvorsitzender Bodo Pfalzgraf fordert Umsetzung der Resolution

Bei der Öffentlichkeitsveranstaltung des 23. Landeskongresses am 14.09.2016 hat der DPolG Landesvorsitzende Bodo Pfalzgraf in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller und des Berliner Innensenators Frank Henkel, sowie Vertretern aus den Fraktionen des Abgeordnetenhauses die Umsetzung der Punkte der zuvor von den Delegierten beschlossenen Resolution: "Wir fordern ein Sicherheitspaket für Berlin mit zusätzlich einer Milliarde Euro!" gefordert, sowie die Bereitschaft der oben genannten Anwesenden, dies zur Wertschätzung der Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen.

Bodo Pfalzgraf unterstrich die Forderung gegenüber dem Polizeipräsidenten Herrn Kandt sowie den anwesenden Direktionsleitern mit konkreten Beispielen aus der polizeilichen Praxis, von denen die  Kolleginnen und Kollegen immer wieder berichten.

Neben der gelungenen kurzweiligen Unterhaltung durch den Kollegen Murat Topal, überzeugte in gewohnter Manier unser Bundesvorsitzender  Rainer Wendt insbesondere durch die Aussage:  „Taser oder Torte heißt Taser oder Töten! Der Taser macht den Straftäter kampfunfähig und tötet ihn nicht.“

Ein weiteres wichtiges Thema, welches durch Rainer Wendt angesprochen wurde, ist das Thema der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere die Stellung der Kolleginnen der Berliner Polizei, sowie die Stellung unserer Tarifbeschäftigten.

Zum Abschluss wurde es dann nochmal richtig hitzig in der durch Gunnar Schupelius (dem B.Z. Kolumnisten) moderierten Podiumsdiskussion mit den Innenpolitischen Experten der Parteien Benedikt Lux (Die Grünen), Frank Zimmermann (SPD), Niklas Schrader (Die Linke) & Robbin Juhnke (CDU). Das eingebrachte Thema durch Gunnar Schupelius der Kollektivbeleidigung A.C.A.B, welche durch den MdA Lux als nicht strafbare Beleidigung angesehen wird, sorgte beim Publikum für völliges Unverständnis. Auch  Joachim Lenders (Landesvorsitzender DPolG Hamburg) hielt argumentativ dagegen.

Eine Frage des MdA Burkard Dregger aus dem Auditorium bezüglich einer gemeinsamen Resolution "Gegen Linksextremismus" sorgte für eine weitere hitzige Debatte unter den Diskutanten.
Die Abschlussfrage von Gunnar Schupelius "Was braucht die Polizei?" führte bei einigen Kandidaten zu nicht vollendeten Sätzen. Freundlich ausgedrückt, "da besteht noch Nachholbedarf".

Zum Ende des Landeskongresses dankte Bodo Pfalzgraf allen anwesenden Delegierten und Gästen für das zahlreiche Erscheinen und betonte die Wichtigkeit von demokratischer Willensbildung.

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