08. Juli 2015

DPolG Berlin: Politik und Bäderbetriebe sollten weniger warm duschen! Polizisten sind keine Reserveschwimmmeister.

Hitzestress in Berliner Sommerbädern

Wie in jedem Jahr – seit Jahren! Heiße Sommertage werden in überfüllten Sommerbädern von Straftätern zur Randale genutzt und die Familien bleiben auf der Strecke. Die Berliner Polizei vorübergehend zu Reserveschwimmmeistern zu machen dürfte auch keine Lösung sein – da gibt es wohl andere Themenfelder, für die Polizisten zuständig sind.

Bodo Pfalzgraf, Landesvorsitzender der DPolG Berlin: „Für Sommerbäder müssen klare Regeln gelten. Es darf doch nicht wahr sein, dass es keine vorgeschriebenen maximalen Besucherzahlen für Sommerbäder gibt! Ebenso wenig wie Mindestzahlen und Mindestqualifikationen für Sicherheitspersonal. Überfüllungen führen immer zu Problemen, gerade in Katastrophenfällen. Die Loveparade lässt grüßen. Weil es immer nur einige Tage im Jahr sind, scheuen Politik und Bäderbetriebe klare Entscheidungen und duschen sich die Realität warm!“

 

Für die DPolG Berlin ist klar, dass der Schutz der Beschäftigten und der Familien in den Bädern höchste Priorität haben muss. Doch eilig herbeigekarrte, oft mangelhaft ausgebildete private Sicherheitsmitarbeiter aus anderen Bundesländern werden das Problem nicht lösen. Wichtig sind klare behördliche Auflagen, Videoüberwachung, konsequente Strafverfolgung und ein schlüssiges Sicherheitskonzept, dass auch an heißen Tagen hält.

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