28. September 2021

DPolG Berlin: Gemeinsame Kraftanstrengung ist notwendig

Initiativantrag der DPolG und GdP im GPR zur Schaffung von Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für Tarifbeschäftigte

Wesentlicher Inhalt:

1. Erstellung eines Aus- und Fortbildungskonzeptes für die Tarifbeschäftigten der Polizei Berlin, das eine persönliche und dienstliche Weiterentwicklung der Dienstkräfte fördert.

2. Schaffung von verbindlichen Vorbereitungskursen mit Zertifikat für die Personalakte für neu eingestellte Tarifbeschäftigte und auf Wunsch für die Bestandskräfte zur Wissensauffrischung.

Eine berufliche Umorientierung für Tarifbeschäftigte ist derzeit in der Berliner Polizei kaum bis gar nicht möglich!  Für den ZOS Mitarbeiter als Beispiel besteht nur die Möglichkeit zum Gef oder VKD zu wechseln. Dafür erfolgt eine 6-wöchige Beschulung.

Eine Verwendung von Tarifbeschäftigten in Verwaltungstätigkeiten ist auf Grund fehlender Voraussetzungen oder Qualifikationen nahezu ausgeschlossen. Basislehrgänge für entsprechende Verwaltungslehrgänge und die Verwaltungslehrgänge selbst werden mangels Platzangebot an der VAK nicht für TB angeboten. 

So wird den neuen Mitarbeitenden in den Abschnittskommissariaten der Direktionen gerade mal eine Poliksbeschulung zu gestanden. Ansonsten werden diese einfach „ins kalte Wasser“ gestoßen und sollen nach Einarbeitung zu 100 % funktionieren. Wir halten eine mindestens 4 bis 6-wöchige Beschulung in den Grundlagen von Büroarbeiten für notwendig, vor allem in Bezug auf die GGO I und den gesetzlichen Voraussetzungen ihrer zu leistenden Tätigkeit.

Der aktuelle Zustand ist für uns nicht akzeptabel. Deswegen setzten wir uns schon lange für die Belange der Tarifbeschäftigten ein und werden die Behörde auch gern bei der Lösungsfindung unterstützen. Mit diesem Antrag wollen wir die Behörde dazu bewegen, sich um diese wichtige Angelegenheit zu kümmern. Somit wäre auch die Abwanderung in andere Senatsdienststellen zu stoppen.

Dadurch kann den Tarifbeschäftigten viel Wertschätzung entgegengebracht werden.

Info Nr. 20/2021 als pdf zum Ausdrucken

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