04. April 2016

Rainer Wendt: "Im DGB zu sein, muss man sich leisten können!"

Pläne: Fast 20 Prozent weniger Einkommen und 25 Prozent weniger Pension!

Die Ideologen im Deutschen Gewerkschaftsbund haben die Katze aus dem Sack gelassen, sie können es einfach nicht lassen, die Beamtinnen und Beamten in Deutschland zu attackieren. Aktuell 18,7 % Rentenversicherungsbeitrag und ein Absenken des Rentenniveaus bis auf 46 % im Jahr 2020 – da sollen auch wir mitmachen. DGB-Vorsitzender Reiner Hoffmann formulierte in aller Klarheit in der Zeitung „Der Westen“ seine Pläne von einer Änderung der Rentenversicherung zur „Erwerbstätigenversicherung – und was das für uns heißt, hat er gleich mit formuliert: „In diese Versicherung sollten langfristig auch Beamte und Selbstständige einzahlen müssen.“

Und was sagt die GdP im DGB dazu? Nun, immerhin zeigt sich ihr Bundes-Vize in derselben Zeitung „irritiert“ und lehnt die Pläne ab. Doch das wird ihm nicht viel nutzen, denn gleichzeitig räumt er ein: “Mit uns ist das nicht abgesprochen.“ Heißt im Klartext: Die GdP darf die Politik des DGB finanzieren und unterstützen, zu sagen hat sie nichts. Da bestimmen die Hardliner, was gemacht wird und lassen die Beamtinnen und Beamten ins offene ideologische Messer laufen. Die dürfen bestenfalls aus der Zeitung erfahren, dass die Beamtinnen und Beamten in Deutschland mit ihren Beiträgen zur Versorgungsrücklage und zur Rentenversicherung gleich zweimal zur Kasse gebeten werden sollen.

Glücklicherweise sind wir als Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) mit dem Deutschen Beamtenbund besser aufgestellt.  Unser Spitzenverband käme im Traum nicht auf die Idee, die Abschaffung des bewährten Prinzips der lebenslangen Beamtenversorgung infrage zu stellen. Außerdem sind wir als DPolG in sämtlichen Spitzengremien des Deutschen Beamtenbundes mit starken Kräften aufgestellt – an allen Entscheidungen haben wir ein wichtiges Wort mitzureden.

Das ist eine der vielen Gründe, warum sich  Tag für Tag immer mehr Kolleginnen und Kollegen dazu entscheiden, bei uns mitzumachen und Mitglied der DPolG zu werden.  Denn natürlich gibt es auch im System der Beamtenversorgung noch Verbesserungsmöglichkeiten, zum Beispiel die Übertragung des Anspruchs auf Mütterrente für verbeamtete Kolleginnen und anderes mehr. Aber deftige Gehaltskürzungen und ab in die Rentenkasse ist mit uns nicht zu machen!

 

Nein Danke, DGB und GdP, nicht mit uns!

 

Quelle: DPolG Bund

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