30. April 2020

DPolG Berlin achtet im GPR auf Arbeitsschutz

Schießstandsachverständiger begleitet neue Schießstände

Die Schießstandaffäre der Polizei Berlin ist noch lange nicht gelöst. Für die Zukunft der Polizei Berlin begleiten wir als DPolG Berlin im Vorstand des Gesamtpersonalrats (GPR) seit Beginn der Amtszeit die Planung und Umsetzung des neuen Schießstandkonzepts. Auf die auch von uns unterstützte Initiative in der Vorstandsarbeit des GPR wurde ein externer Schießstandsachverständiger zur neutralen Begleitung des vollständigen Bauvorhabens bestellt.

Als erster Teilschritt konnte nun mit einigen Problemen und Rückschlägen die neue Raumschießanlage am Standort Ruhleben aus personalvertretungsrechtlicher Sicht abgenommen werden. Das Ziel, eine geeignete Grundlage mit topaktuellen Arbeits- und Gesundheitsschutzstandards für einen vorbildlichen Schießstand zu schaffen, ist damit erreicht. Mit dieser Grundlage werden wir eine Art Blaupause für die weitgehend baugleichen Anlagen in der Direktion 4 und 6 anwenden können.

Dieser Teilerfolg im Thema „Schießen“ war nur durch die Zusammenarbeit der unzähligen Akteure in diesem Projekt und eine ausreichende finanzielle Hinterlegung möglich. Wir fordern für alle Schießstände einen politischen Konsens zur dauerhaften finanziellen Ausstattung solcher Anlagen. Keine Versteckspielereien oder sonstige Haushaltstricks. Einen Skandal um das Leben und die Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen im Zusammenhang mit Schießstätten, darf es nie wieder geben. Niemand mag noch Worthülsen hören, sondern darf erwarten, durch Schießtraining nicht zu erkranken.

Als DPolG Berlin bleiben wir weiter sachlich am Thema und arbeiten daran, an der Basis und in den Personalvertretungen das Beste für Euch alle herauszuholen.

Info 11/2020 als pdf zum Ausdrucken

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