05. April 2018

DPolG Berlin: Eigensicherung und Arbeitsschutz ernst nehmen! Ekelattacken und Infektionsgefahr beenden!

Spuckschutzhauben rasch einführen!

Ständig erleben Kolleginnen und Kollegen Situationen, in denen sie von Festgenommenen bzw. eingebrachten Personen angespuckt werden. Teilweise wird gezielt in den Mund der Dienstkräfte gespuckt. Nicht selten enthält dieser ekelerregende Speichel auch Blut und Krankheitserreger. Damit besteht eine erhöhte Ansteckungsgefahr (Hepatitis etc.).

Zudem wissen unsere Kolleginnen und Kollegen oft nicht, ob eine ansteckende Krankheit vorliegt. Auch der taktische Hinweis „Ansteckungsgefahr“ ist für die Einleitung angemessener Schutzmaßnahmen oder den Umfang medizinischer Nachsorge nicht ausreichend, weil die Art der Erkrankung aus Datenschutzgründen nicht erkennbar ist.

Darum setzt sich die DPolG Berlin seit Jahren mit Nachdruck für die Einführung dieser Arbeitsschutzmaterialien ein. Doch die Behördenmühlen mahlen langsam. Zunächst sollen unterschiedliche Produkte getestet werden. Bei den Basiskräften entsteht so der Eindruck, dass in diesem Fall wieder einmal das Rad neu erfunden wird.

Andere Bundesländer, wie z.B. Hamburg, Bremen, Niedersachsen usw., haben bereits Spuckschutzhauben mit Erfolg zum Schutz ihrer Mitarbeitenden angeschafft. Das muss auch dringend in Berlin sofort umgesetzt werden.

Durch die Ausstattung mit Spuckschutzhauben wird neben dem eindeutigen Ekelfaktor auch das Übertragungsrisiko von Krankheiten minimiert. Ebenso kann die Verschmutzung von Dienstkleidung, Dienstfahrzeugen und Räumen vermindert werden.
 

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